Leitfaden zu Google AdWords: Wählen Sie die richtigen Keywords und profitieren Sie

Hilfreiche Beschreibung zu Google Adwords und dem Keywordstool.

Anzeigen in Google Search bieten Firmen einen effektiven Weg Werbung zu machen. Durch Effizienz wird das Ziel erreicht, sofern Sie Ihre Anzeigen genau planen. Als einfache Regel gilt: je höher die zu erzielende Qualität ist, umso günstiger und effektiver wird die Kampagne. Für Online-Kampagnen in Suchmaschinen bedeutet das, dass die Keywords für eine Anzeige sorgfältig ausgewählt werden müssen. In diesem Teil des Leitfadens zu Google AdWords werden wir einige Tricks aufdecken, wie man seine Kampagne erfolgreich plant. 

Keywords sind Wörter, welche man zur Suche in Suchmaschinen eingibt. Gut ausgewählte Keywords richtig platziert sind das A und O Ihrer AdWords Kampagne. Sie dürften überrascht sein zu lernen, dass qualitativ hochwertige Keywords wichtiger sind, als eine gut geschriebene Anzeige!

1. Erstellen Sie eine Keywordliste

Machen Sie ein Brainstorming für Begriffe die Kunden zur Suche Ihres Geschäfts nutzen würden

Bevor Sie anfangen nach Keyword Tools zu suchen, verleihen Sie Ihrer Kampagne menschliche Züge und denken Sie darüber nach, wie Kunden nach Ihrem Produkt, dem Service oder der Firma suchen würden. Machen Sie eine Liste und diskutieren Sie mit Ihren Kollegen darüber (vor allem, wenn Sie ein Team von SEO Spezialisten haben).

TIPP: Vergessen Sie nicht Synonyme, Umgangssprache, Adjektive und Plural.

Untersuchen Sie Keywords welche mit Ihrem Geschäft verwandt sind 

Führen Sie eine Suche mit den Wörtern aus Ihrem Brainstorming durch, ausgerichtet auf die Sprache und den Ort der Zielgruppe. Es gibt eine Vielzahl an Programmen, welche die Suche von Benutzern tracken: Google AdWords Keyword Tool, etc. Sie können Keywords basierend auf Wettbewerb und vorzugsweise auf monatlich lokalen Suchanfragen filtern.

Lassen Sie sich durch Ihre Mitbewerber inspirieren

Einige dieser Tools zeigen ebenfalls auf, welche Keywords Ihre Mitbewerber verwenden. Nicht nur für SEO, sondern auch für Google AdWords. Beispielsweise dürfte Keyword Spy als hilfreicher Link ein Lesezeichen in Ihrem Browser erhalten.

TIPP: Leute in unterschiedlichen Stadien der Kaufentscheidung nutzen unterschiedliche Keywords. Denken Sie darüber nach wonach eine Person sucht die „Ferien 2013“ in die Suchmaschine eingibt oder „Sightseeing in Norwegen in 2013“. Welche von beiden ist näher an einem Kauf?

2. Unterteilen Sie Keywords in Gruppen

Mittlerweile dürften sich einige Keywords angesammelt haben. Einige eher allgemein gehalten, andere mit einer genaueren Bedeutung. Zuerst sollten Sie die Keywords in Gruppen unterteilen, bevor Sie diese in die AdWords Kampagne einfügen. Im Grunde kann das in zwei Schritten erledigt werden. Zuerst unterteilt man die Begriffe in Themen und dann keriert man Unterpunkte für die allgemein gehaltenen Wörter.

1) Keywords in Themen unterteilt

Die in AdWords unterteilten Gruppen von Keywords können eine ganze Reihe an Anzeigen beinhalten. Damit die Anzeige erfolgreich ist, muss sie zum Keyword passend eingeteilt sein.

Für eine Webnode-Kampagne sind die Keywords beispielsweise in die folgenden Themengruppen unterteilt:

– Website
– Blog
– Online shop
– Template

Für die meisten Online-Shops ist das recht unkompliziert. Kreieren Sie eine Anzeigengruppe basierend auf der Ware (z.B. Hosen, Gürtel, T-Shirts, Kleider). Dennoch dürften Sie auch komplexeren Fällen begegnen. Wie würden Sie zum Beispiel die Keywords für ein Allergie-Zentrum unterteilen? Als wir eine Kampagne für unseren Kunden Pilar aus Spanien erstellt haben, haben wir uns für diese Gruppen entschieden:
– Asthma
– Allergische Rhinitis
– Behandlung von Allergien
– Lebensmittelallergien

2) Aufschlüsselung von umfassenderen Keywords

Nach der anfänglichen Aufteilung dürften Sie nun eine große Anzahl an Begriffen haben.  Je umfassender die Begriffe sind, desto eher dürfte danach gesucht werden und umso wettbewerbsfähiger ist die Anzeige (mehr Firmen machen Werbung mit dem gleichen Wort). Aus diesem Grund wird es aber auch teurer. Um die Kosten zu verfolgen und die Kampagne optimieren zu können wird empfohlen die Gruppen gemäß den umfassenderen Begriffen zu unterteilen.

Lassen Sie uns hier schauen was das beim Keyword „Website“ für Webnode bedeutet:

Kostenfreie Website – allgemeiner Begriff
Website erstellen – inklusive einem Verb, präziser
Wie erstellt man eine Website – sehr genau

Lassen Sie uns ein anderes Beispiel von verschiedenen generellen Keywords über „T-Shirts“ nehmen:

T-Shirts – Google zeigt an, dass das Wort 165,000 mal monatlich gesucht wird. Aber es ist so generell gehalten, dass Ihr Shop mit dem Geschmack der suchenden Person nicht zwingend übereinstimmen muss
Bedruckte T-Shirts – die Suche ist präziser, könnte aber noch etwas genauer sein
Lustig bedruckte T-Shirts mit Cartoons – diese Gruppe hat sehr spezielle Keywords und führt die meist verkauften Produkte auf, aber die monatliche Suche beträgt nur 1,000.

3. Wie man Keywords in der eigenen Kampagne einsetzt

Gehen Sie zurück zu AdWords und kreieren Sie die erste Anzeigengruppe. Sie können nun eine Liste der zuvor vorbereiteten Keywords einfügen und eine Anzeige erstellen.

TIPP: Sie können zum Schritt den Anzeigentext zu erstellen später zurückkehren, wenn wir Ihnen nächste Woche hilfreiche Tipps dazu geben.

Wenn Sie die Keywords einfügen, können Sie die passenden Keyword-Optionen einstellen. Das erlaubt Ihnen die Kontrolle darüber zu haben, welcher Suchbegriff Ihre Anzeige auslöst. Welche Option soll man benutzen?

Weitgehend passende Keywords Ruft die Anzeige bei einer Suchanfrage auf, welche beliebige Wörter im Keyword beinhaltet (Synonyme, Plural und andere Varianten).
“Passende Wortgruppe” Ruft die Anzeige mit der Keyword-Formulierung auf, Wörter in der Reihenfolge und zusätzliche Wörter. Bspw. „computer mouse“ kann wireless computer mouse aufrufen, aber nicht wireless mouse.
[Genau passende] Keywords ruft die Anzeige auf, wenn der Nutzer genau mit diesen Keywords sucht. Zum Beispiel: [black tea] ruft die Wörter in Klammern auf, sowie sehr ähnliche Begriffe, sonst nichts.

Denken Sie über Ihre Ziele und das Budget nach! Sollten Sie die Zielgruppe ansprechen wollen welche speziell an Ihrem Produkt interessiert ist, dann kommt die passende Wortgruppe oder die genau passenden Keywords in Frage. Diese bringen Ihnen mehr relevante Klicks und im Ergebnis geringere Kosten.

1. Fangen Sie mit den weitgehend passenden Keywords an, aber mit Bedacht. Falls Sie Anfänger sind und Ihren Markt noch nicht sorgfältig genug kennen, fangen Sie mit weniger Keywords an, um ein Gespür dafür zu bekommen wonach die Leute suchen. Aber geben Sie Acht! Sollten Sie die weitgehend passenden Keywords benutzen, könnten Sie viele ungewollte Klicks haben. Kontrollieren Sie deshalb Ihre Kampagne ganz genau!

TIPP: Sollten Sie viele Mitbewerber auf dem Markt haben und Sie müssen eine Kampagne sehr genau platzieren, versuchen Sie die weitgehend passenden Keywords zu vermeiden da sie die Qualität Ihrer Kampagne herabsenken können.

2. Entscheiden Sie sich für die passende Wortgruppe, falls Sie mehr Flexibilität beim Erreichen von Kunden möchten, anstatt der genau passenden Keywords. Auf diese Weise zielen Sie auf eine höhere Klickrate (CTR – Click-Through-Rate). Sobald Sie einmal ein genaueres Bild von gesuchten Begriffen haben welche durch genau passende Keywords geniert wurden, ist der nächste geeignete Schritt folgender: erhöhen Sie die Klickrate und grenzen Sie die Kampagne durch passende Wortgruppen ein.

3. Nutzen Sie die genau passenden Keywords vor allem mit sehr generellen Begriffen. Dies sind in der Regel sehr kurze Keywords (1-2 Wörter) und mit einer allgemeineren Bedeutung (z.B. „Computer Store“). Dieser Treffer kann Ihnen helfen die Kosten zu senken, aber auch gleichzeitig Eindrücke zu verlieren.

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